„Zeit, dass sich was dreht“

25 Gegentore in den letzten 5 Spielen

Die Detroit Red Wings verlieren am heutigen Samstag gegen die Pittsburgh Penguins mit 2-7. Positiv an der ganzen Sache ist, dass die Saison sich dem Ende neigt. Die Hoffnung liegt nun im kommenden Sommer bzw. an den Künsten von GM Steve Yzerman.

Was muss verbessert werden?

Aktuell haben die Detroit Red Wings mit 306 Gegentoren die meisten Gegentreffer der ganzen National Hockey League! Spiele wie gegen die Arizona Coyotes (2-9), Pittsburgh Penguins (2-11) oder Toronto Maple Leafs (7-10) dürften besonders in Erinnerung geblieben sein. Torhüter Alex Nedeljkovic muss konstanter werden, der 26-jährige US-Amerikaner sah teilweise nicht gut aus, sicherte aber auch einige Siege mit überragenden Leistungen. Die Verteidigung spielte insgesamt Betrachtet auch mit Leddy und Stecher defensiv schlechter als erwartet.

Lichtblicke

Im Sturm ist allein Jakub Vrana Balsam für Hockeytowns Seele. Der 26-jährige Tscheche schoss nach seiner langen Verletzungspause allein 13 Tore in 23 Partien. Kapitän Dylan Larkin spielte mit 69 Scorerpunkten (31 Tore, 38 Vorlagen) in 71 Spielen ebenfalls sehr solide. Erwähnenswert ist zudem die Leistung von Rookie Lucas Raymond, der aktuell 56 Scorerpunkte (23 Tore, 33 Vorlagen) in 79 Spielen beisteuerte. In der Verteidigung ist ebenfalls ein Rookie namens Moritz Seider das Non plus Ultra in der amerikanischen Autostadt. Seider sammelte im seiner ersten NHL-Saison bereits 49 Scorerpunkte (6 Tore, 43 Vorlagen) in 79 Begegnungen und glänzt offensiv wie defensiv im Team von Cheftrainer Jeff Blashill.

Fazit

Allein mit Edvinsson, Söderblom, Wallin der, Mazur, Hanas und Cossa stehen die nächsten Toptalente in der Pipeline von Detroit. Das ist allerdings alles andere als eine Garantie für den Erfolg in nahe Zukunft, siehe Seider und Raymond. Beide Rookies schlugen ein wie eine Bombe, dennoch blieb der Gesamterfolg aus. Zum einen hatte die Mannschaft von Anfang an nicht das Zeug für einen Playoffplatz, zum anderen sollte man das „Wie“ genauer unter die Lupe nehmen! Nachdem die Saison relativ vielversprechend begann, waren später die Leistungen längst vor der Deadline (Abgänge mit Leddy, Stecher, Namestnikov) unkonstant und zum Teil unterirdisch. Wenn die Red Wings in den letzten Monaten mal eine starke Leistung ablieferten, folgten darauf meist zwei oder gar fünf, sechs schwache Leistungen in Folge. Es erinnerte teilweise an die Saison 2020/21, der absolute Tiefpunkt der letzten Jahrzehnte. Für Cheftrainer Jeff Blashill war es die bereits siebte Saison. Der US-Amerikaner übernahm die Red Wings im Abwärtstrend und hatte unter Ken Holland nicht das beste Material zur Verfügung. Dennoch hätte man sich etwas mehr Handschrift des US-Amerikaners gerade in dieser Saison gewünscht! Man kann ihn mit seinem überschaubaren Erfolg noch weitere Jahre unter dem Schutzschild namens Neuaufbau behalten, oder sollte vielleicht auch diese Personalie ernsthaft überdenken!?

Zum sechsten Mal in Folge werden die Playoffs ohne die Red Wings stattfinden. Die Uhr tickt und es wird Zeit, dass sich was dreht in Hockeytown!



Kategorien:Aktuelles aus Hockeytown

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