Rookies geben Hoffnung

Die Detroit Red Wings verloren letzte Nacht bei den Boston Bruins mit 5-1 und lieferten eine Leistung zum Vergessen. Es war die vierte Niederlage in Folge und zugleich der sechste Misserfolg aus den letzten acht Spielen.

Die Jungs aus Hockeytown traten eher ungefährlich und mit wenig Durchschlagskraft auf, was stark an die letzte Saison erinnerte. Beim Gastgeber glänzte dagegen das erfahrene Bruins-Duo mit Patrice Bergeron und Brad Marchand.

Bergeron erzielte am gestrigen Abend allein 3 Tore in Überzahl, was im Umkehrschluss für ein schlechtes Unterzahlspiel der Red Wings spricht. Der 36-jährige Kanadier kam aufgrund der passiven Diamant-Aufstellung von Detroit dreimal aus dem Slot zum Schuss. Als Sahnehäubchen folgte noch ein Gegentor von Mike Reilly in eigener Überzahl.

Das Eishockeyteam aus der Autostadt schoß ganze 15 Torschüsse auf das gegnerische Tor von Jeremy Swayman. Die zweite Sturmreihe mit Filip Zadina, Pius Suter und Robby Fabbri gelang insgesamt nur ein Torschuss im ganzen Spiel. Von Suter dürfte sowieso eine kleine Leistungssteigerung zu erwarten sein, der Schweizer erzielte in 11 Partien bisher ein Tor und eine Vorlage.

Die Rookies mit Moritz Seider und Lucas Raymond dürften hingegen für etwas Hoffnung sorgen. Beide machen hier und da logischerweise noch Fehler, dennoch agieren sie konstanter als manch ein erfahrener Spieler! Seider führt die Mannschaft mit 9 Assist als Vorlagengeber an, während Raymond mit 10 Scorerpunkten momentan der interne Topscorer bei den Red Wings ist.

Mit dem langzeitverletzten Jakub Vrana fehlt momentan ein absoluter Torgarant beim elffachen Stanley-Cup-Sieger. Der 25-jährige Tscheche setzte letzte Saison mit seinen 11 Scorerpunkten aus 11 Partien eine ordentliche Duftmarke in Michigan. Blickt man jedoch auf die ersten Saisonspiele zurück, kompensierte die Mannschaft von Cheftrainer Jeff Blashill diesen Ausfall mit Bravour. Die letzten 2 Spiele fielen dagegen mit einem geschossenen Tor eher matt aus.

Inwiefern man die Arbeit von Cheftrainer Jeff Blashill kritisieren kann, mögen andere bei der Tradition-Franchise beurteilen. Fakt ist, daß der Kredit namens Neuaufbau irgendwann aufgebraucht ist, schließlich steht der 47-jährige US-Amerikaner mittlerweile seine siebte Saison als Headcoach hinter der Bande von Hockeytown.



Kategorien:Aktuelles aus Hockeytown

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