In Hockeytown kann der Dollar rollen

Steve Yzerman hat diesen Sommer ein dickes Portemonnaie zur Verfügung

Wenn General Manager Steve Yzerman im Sommer seine eigenen Spieler verlängert hat, dann wird er möglicherweise noch um die 27 Millionen US-Dollar bis zur Gehaltsobergrenze übrig haben.

Bisher lagen die Detroit Red Wings laut CapFriendly.com 48,1 Millionen US-Dollar unter der Gehaltsobergrenze. Der Titelverteidiger aus Tampa Bay liegt dagegen um einiges über der Obergrenze.

Der Grund für den finanziellen Spielraum ist, dass Yzerman für die nächste Saison aktuell 10 Stammspieler unter Vertrag hat. Die Seattle Kraken sind das einzigste Team mit mehr Kapazitäten, da die neue Franchise noch keinen Spieler bisher unter Vertrag genommen hat.

Die Red Wings verfügen derzeit über 48,1 Millionen US-Dollar an Cap Space. Berücksichtigen muss das Eishockeyteam aus Michigan noch 2,3 Millionen US-Dollar an Dead Cap Space, weil Justin Abdelkaders Vertrag im letzten Winter gekauft wurde.

Nicht beinhaltet unter den 10 Verträge sind die von Moritz Seider, Lucas Raymond und Joe Veleno, da sie vorerst keinen Platz im Kader einnehmen. Sollten z. B. Seider und Veleno die Saison in Detroit starten und Raymond zu den Grand Rapids Griffins in die AHL gehen, dann hätte Detroit momentan 12 Spieler unter Vertrag.

Der Grund für die wenigen Spieler ist, dass Detroit momentan neun Spieler als eingeschränkte Free Agents hat. Nach groben Prognosen werden die Red Wings zwischen 15-20 Millionen US-Dollar für Vertragsverlängerungen ausgeben. Sollte es so kommen, hätten die Red Wings 21 Verträge und um die 25 Millionen US-Dollar an Cap frei. 

Der Cap würde fallen, wenn zum einen Vrana oder Hronek längerfristige bzw. lukrativere Verträge erhalten, oder zum anderen einer von Beiden mehr Geld als unsere Prognose erhalten sollte.

Zudem wird der Cap und die Anzahl der offenen Kaderplätze noch mehr werden, wenn Seattle in der Erweiterung einen Spieler aus dem Red Wings Kader entfernt. Desweiteren wird nicht berücksichtigt, dass Detroit die Verträge von Frans Nielsen und Richard Panik aufkaufen könnte. Das würde einen Roster-Spot bedeuten und den Cap-Space nochmals vergrößern.

Selbst mit dieser Menge an Cap sind die Red Wings möglicherweise keine große Konkurrenz auf dem Free-Agent-Markt. Hockeytown ist weiterhin keine Adresse für Top-Spieler, da sie sich immernoch im Wiederaufbau befinden. Die Red Wings werden wahrscheinlich versuchen, den einen oder anderen Verteidiger zu verpflichten. Eine Rückkehr von Marc Staal ist möglich, Ryan Murray und Mike Reilly sind ebenso zwei 27-jährige Free Agents, die für Detroit interessant sein dürften. NHL Network twitterte, dass die Red Wings möglicherweise an dem aus Michigan stammenden Alec Martinez interessiert sind. Zu guter Letzt wird man sich um eine Vertragsverlängerung von Luke Glendening und einen weiteren Torhüter bemühen, wobei hier der kommenden Draft vielleicht eine Rolle spielen dürfte.



Kategorien:Aktuelles aus Hockeytown

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