Damien Brunner – The Swiss Rocket

Nach den Playoffs 2012 standen die Detroit Red Wings mit dem Rücken zur Wand. Das Team von Trainer Mike Babcock musste nach 2006 ein Erstrundenaus gegen die Nashville Predators hinnehmen und verlor mit Nicklas Lidström und Thomas Holmström zwei erfahrene Stützen im Red Wings Kader. Als im Sommer die Verpflichtungen von Zach Parise und Ryan Suter scheiterten, stieß General Manager Ken Holland auf den schweizer Damien Brunner. Der damals 26-jährige Angreifer spielte beim EV-Zug in der NLA und wurde mit 60 Scorerpunkten aus 45 Spielen Topscorer in der ersten schweizer Eishockeyliga.

Während des Lockouts 2012/13 sollte Brunner für die Grand Rapids Griffins in der AHL spielen und sich an das Eishockey in Nordamerika gewöhnen. Der Rechtsschütze blieb jedoch beim EV-Zug aus einem ganz bestimmten Grund, denn der neue Kapitän der Red Wings Henrik Zetterberg schloss sich während der Aussperrung der NHL ebenfalls dem schweizer Eishockeyclub an. Fortan spielten beide in einer Reihe zusammen und legten eine beachtliche Statistik hin. Brunner sammelte beachtliche 57 Scorerpunkte (25 Tore, 32 Vorlagen) in 33 Spielen, während Zetterberg stolze 32 Scorerpunkte (16 Tore, 16 Vorlagen) in 23 Partien beisteuerte.

Im Januar 2013 startete nach Einigung zwischen den Klubchefs und der Spielergewerkschaft die Saison in der NHL. Brunner und Zetterberg agierten anfangs auch im Red Wings Trikot zusammen in einer Sturmreihe. Der Schweizer passte mit seinen Fähigkeiten perfekt in das Spiel der Red Wings und wusste auch im Powerplay als vierter Stürmer an der Seite von Henrik Zetterberg, Johann Franzen und Pavel Datsyuk zu gefallen. Das Team aus Hockeytown wurde gegen Ende der Saison immer stärker und qualifizierte sich mit Platz 7 in der Western Conference für die Playoffs. Brunner markierte als NHL-Rookie 26 Scorerpunkte (12 Tore, 14 Vorlagen) aus 44 Spielen in der regular Season, ein besonderes Highlight war sein Vierpunktespiel (als erster Schweizer in der NHL) beim 8-3 Sieg gegen die Vancouver Canucks am 24. Februar 2013. In den Playoffs spielte Damien Brunner zusammen mit Joakim Andersson und Gustav Nyquist in der dritten Reihe. Dennoch markierte der schweizer Nationalspieler stolze 9 Scorerpunkte (5 Tore, 4 Vorlagen) aus 14 Playoff-Partien. Im Sommer 2013 bot Detroit dem Angreifer zur Vertragsverlängerung einen Zweijahresvertrag im Wert von insgesamt 5 Millionen US-Dollar an, Brunner lehnte jedoch das Angebot ab. Laut Gerüchten wollte der Angreifer mit der Trikotnummer 24 mindestens 3,5 Millionen US-Dollar pro Saison und eine Stammplatzgarantie in den ersten beiden Reihen.

„Nun zum Fun Fact… „

Brunner unterschrieb im Sommer 2013 einen Zweijahresvertrag im Wert von 5 Millionen US-Dollar bei den New Jersey Devils.



Kategorien:Forever a Red Wing

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